Diesen Samstag (6.2.2010) gibt es im „Zum Teufel“ Heidelberg eine Soliparty für unser Projekt. Musikalisch untermalt wird das ganze von Party & Activism.
Also vorbeikommen, tanzen, solidarisch zeigen!
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: 2 Euro
Für widerständige und sehr tanzbare Musik sorgt das Heidelberger Party-Kollektiv Party&Activism mit den DJs IRIEFIN und ACTIVATOR-X!
Special Guest: DJ DANDL!!!
Line-Up:
Punkrock (DJ DANDL)
Dancehall, Reggae, HipHop (IRIEFIN)
HipHop, Breakbeats, ElectroPunk (ACTIVATOR-X)
Am Di., den 26. Januar 2010, findet um 20 Uhr im Gumbelraum des Karlstorbahnhofs in Heidelberg eine Anarres-Infoveranstaltung statt. Dabei möchten wir Euch über das Konzept des MietshäuserSyndikats an sich, sowie den aktuellen Projektverlauf in Heidelberg informieren. Im Anschluss darf über das Vorhaben diskutiert werden.
Indes suchen wir weiter nach Direktkrediten, um ein linkes selbstverwaltetes Zentrum in Heidelberg zu verwirklichen.
Also ladet/besorgt Euch den Flyer und erzählt Euren FreundInnen davon! Danke für Eure Unterstützung!
Mehr als 600 Menschen tanzten für „linke selbstverwaltete Zentren in Heidelberg und überall“. Rund zehn Jahre nach der Räumung des autonomen Zentrums konnte auch OB Würzners Intervention den Erfolg nicht verhindern. Damit stellte sich die Initiative Anarres, die derzeit nach einem käuflich zu erwerbenden Objekt sucht, zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit vor.
Die seit einigen Monaten angekündigte Nachttanzdemo fand gestern in Heidelberg großen Anklang. Die mehr als 600 Personen starke Demonstration begann um 18 Uhr auf dem Universitätsplatz in der Heidelberger Altstadt mit einer Auftaktkundgebung. Danach zog der Demonstrationszug, der von vier Wägen musikalisch begleitet wurde, über die Friedrich-Ebert-Anlage zum Bismarckplatz und von dort weiter zum Hauptbahnhof, wo die Demonstration gegen 22 Uhr endete.
Vor Beginn der Demonstration gab die Polizei eine andere Demonstrationsroute vor, als zuvor in einem Kooperationsgespräch mit dem Ordnungsamt und der Polizei vereinbart. Dies geschah nach Angabe des Ordnungsamtes auf Anordnung von Herrn OB Würzner, der anscheinend ein persönliches Problem damit hatte. Wir sehen dies als einen klaren Verstoß gegen dass Versammlungsgesetz. Eine angemeldete Demonstration darf nur eingeschränkt werden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Da die Polizei ursprünglich kein Problem mit der Demonstrationsroute hatte, war dies nicht gegeben und die Versammlungsfreiheit wurde aus politischen Gründen eingeschränkt. Damit hat die Stadt ein weiteres mal ihren Standpunkt zu einem autonomen Zentrum in Heidelberg ausgedrückt.
Seit der Räumung des autonomen Zentrums vor zehn Jahren gibt es einen Mangel an Räumen für politische Gruppen, Lesungen, Diskussionsabende und ähnliches. Erschwingliche Ateliers und Proberäumen für Bands sowie die Möglichkeit unkommerzielle Partys zu feiern oder Konzerte zu geben, existieren in Heidelberg fast nicht. Auch selbstverwaltete Studierendenhäuser gibt es, anders als in den meisten anderen Universitätsstädten, keine!
Daher hat sich die Initiative „Anarres“ gegründet, die, eingebunden in das Netzwerk des bundesweiten Mietshäuser Syndikats, ein Haus kaufen wird. Dieses Haus soll selbstverwaltet und unkommerziell ein Kultur- und Wohnprojekt beherbergen. Dazu suchen wir noch Spenden und Direktkrediten, sowie nach passenden Immobilien.
Solange es aber noch keine neuen selbstverwalteten Zentren in Heidelberg gibt sind wir gezwungen uns Freiräume zu nehmen, unter anderem indem wir Straßen zu Tanzflächen machen.
Am 24. Oktober findet wie auch im letzten Jahr eine Nachttanzdemo in Heidelberg statt.
Beginn ist 18h am Uniplatz, von wo es durch Heidelberg zum Hauptbahnhof geht. Von dort aus ist es auch nicht mehr weit zur After-Demo-Soliparty im Teufel ab 22h.
Der Sound kommt diesmal auf vier Wägen von:
Party & Activism
Reggae, Ska, Punk, HipHop
Kritische Initiative Heidelberg
Punkrock & Ton Steine Scherben
Anarchistische Gruppe Mannheim
Rebelvoice Soundsystem (Kyrill_Ritot_bpm und Rub-Batz) zusammen mit D-Jewels: Drum n Bass, Jungle, Breakbeats + Skaot (Latino-Reggae-Balkan-Punk-Ska-Fusion)
Fachschaft für Politik des Juz Mannheim
elektro und indietronics
Zugtreffpunkte zur Nachttanzdemo:
Karlsruhe 16:00 HBF
Mainz 16:00 HBF (Zug fährt 16:13)
Wir sehen uns Samstag Abend!


Infoabend am 25.9.09
Am 25.9.09 (20 Uhr) findet im Café Gegendruck ein Infoabend zum Mietshäusersyndikat und dem momentanen Projektverlauf in Heidelberg statt.
Alle, die sich einfach nur informieren oder mithelfen möchten sind herzlich eingeladen!
Im Anschluss bieten leckere Soli-Cocktails die Möglichkeit das Gehörte bei
gefälliger Musik vom Plattenteller etwas sacken zu lassen!

Solikonzert am 06.11.09
Solikonzert mit „Sonne Ost“ und „Schlepphoden“
im JUZ Bingen: http://www.juz-bingen.de/
Solikonzert am 27.11.09
Außerdem sei schon mal auf das Soli-Konzert am 27.11.09 im JUZ-Mannheim hingewiesen. Ab 19 Uhr werden Filme zum Thema Freiräume gezeigt und ab 21 Uhr beginnt das Konzert. Dazu gibt es eine Cocktailbar und auch noch ’ne Aftershowparty. Wenn das mal keine Sause wird!

Zur Zeit sind wir vor allem mit der Geldbeschaffung befasst. Neben dem Sammeln von Direktkrediten gab es schon Solipartys/-veranstaltungen und es werden auch demnächst weitere Sachen dieser Art laufen.
Aktuell machen wir eine Cocktailbar beim Konzert von Dean Dirg und Nihil Baxter im Juz Mannheim am Fr. 14. August.
Im Anschluß findet eine Elektro/Pop-Party statt!
Also, wenn ihr nichts vorhabt kommt vorbei, es lohnt sich sicher nicht nur wegen den leckeren Cocktails! (www.juz-mannheim.de)
Am 30. Mai findet auf dem Campus Camp (www.campuscamp.de) eine Infoveranstaltung & Planungstreffen zu den Themen Hausprojekt/Objekte, MietshäuserSyndikat und Direktkrediten statt. Bereits ab 15 Uhr erläutert das Mietshäusersyndikat sein Konzept.
Auch Leute, die sich bisher nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben, sind herzlich eingeladen!
Anarres ist der Name eines anarchistischen Wüstenplaneten in den utopischen Science-Fiction Romanen von Ursula K. Le Guin.
Was wir wollen:
Endlich wieder politisch-kulturelle Räume mit nicht-kommerzieller Ausrichtung und sozialen Wohnraum in Heidelberg.
Mit der Zerstörung des Autonomen Zentrums 1999 wurde eine Lücke gerissen, die bis jetzt nicht geschlossen werden konnte.
Konkret heißt das: Unkommerzielle Partys, Konzerte, Ateliers, Platz für Lesungen und Diskussionen, politische Gruppen, günstige Proberäume oder einfach ein autonomer Stützpunkt im durchkapitalisierten Heidelberger Kulturbetrieb.
Zudem soll mit dem Projekt auch Platz für günstigen Wohnraum geschaffen werden.
Das alles in einem emanzipatorischen Ambiente, d.h. möglichst ohne Rassismus, Sexismus und Hierarchien.